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Trekking Mount Everest-Basislager: Akklimatisation Namche Bazar

Gleichmäßig brummen die Motoren der kleinen Twinotter und geben den Blick frei auf die Welt tief unter uns. Das Häusergewirr des Kathmandu-Tals, kunstvoll terrassierte Berge, gesprenkelt mit rot gedeckten Bauernhöfen, später tiefe Reisebericht lesen »

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Khumbu-Durchquerung mit der Besteigung des Island Peak 5/5

Über den kleinen Ort Chukhung erreichten wir am übernächsten Tag das Basislager auf knapp 5000 Meter, ein in allen Belangen sehr windiger Platz. Über ein Zwischenlager auf 5.400 Meter gingen wir noch Reisebericht lesen »

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Khumbu-Durchquerung mit Besteigung des Pokalde Ri (5802 Meter) 4/5

Das Gokyo-Tal querten wir auf unserem Weiterweg direkt über den zerrissenen Ngzuma-Gletscher, bei jeder Gruppe muss hier der Weg neu gefunden werden. Denn der Gletscher ist relativ schnell fließend und verändert daher Reisebericht lesen »

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Khumbu-Durchquerung von Reino Tso nach Renjo La 3/5

Bewundert haben wir vor allem unsere Träger, die unsere gesamt Ausrüstung, Zelte und Essen hier hoch balancierten. Der Renjo La ist wie eine Theaterbühne mit geschlossenem Vorhang. Bis kurz vor der Passhöhe Reisebericht lesen »

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Khumbu-Durchquerung von Namche nach Reino Tso 2/5

Wir wählten den Weg hinüber ins Bhote Kosi-Tal nach Thame, einem kleinen Sherpa-Ort mit altem Kloster. Bis Anfang dieses Jahrtausends war hier für ausländische Besucher Endstation. Das obere Bhote Kosi-Tal war Sperrgebiet. Reisebericht lesen »

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Khumbu-Durchquerung – Landung in Lukla und Namche Bazar 1/5

Nach 21 Jahren aufregender, spannender, aber auch Kräfte zehrender Geschäftsführung bei Hauser exkursionen hatte ich mir ein Auszeitjahr, ein Sabbatical, genehmigt. Meine neue Leidenschaft wurden die Bayrischen Hausberge, die ich bis dahin Reisebericht lesen »

Namche Bazar auf 3440 Metern gelegen

Aufstieg nach Namche Bazaar und Akklimatisierung

Einer der wichtigen Etappen bei einer Trekkingtour zum Mount Everest Basislager ist Nanche Bazaar. Hier gehts zum ersten Mal steil bergauf. “Nepali flat” nennen das die Guides dann gerne. Das bedeutet einen Reisebericht lesen »

Landung in Lukla

Landung in Lukla

Einer der spannendsten Augenblicke beim Start der Trekkingtour ist die Landung in Lukla. Der Flug von Kathmandu hierher dauert nur 40 Minuten und während dieser Zeit fliegt man in einer kleinen Maschine Reisebericht lesen »

Akklimatisationstouren: Anstrengungen an die Höhe in der Khumbu-Region

Kloster Tengboche

Dazu gehören, ganz nach dem alten Bergsteigermotto „climb high, sleep low“ auch Tagestouren in die Höhe. Hinauf nach Thame zum Beispiel, einem weitläufigen Sherpa Dorf mit schönem Kloster, oder nach Khunde oder Khumjung, wo Sir Edmund Hillary seine Schule als Dank für die Hilfe der Sherpa baute.
Doch trotz dieser Akklimatisationsphase sind die ersten Etappen hart. Noch hat der Körper weder Jetlag noch Höhe richtig verdaut, als wir stundenlang und in großer Hitze nach Mong aufsteigen nur um festzustellen, dass es dahinter wieder steil hinunter geht. Doch Trekking verlangt Ausdauer und Willensstärke und so beißen wir uns durch auf dem Weg nach Dole, Machhermo und weiter nach Gokyo, das schön am 4750 m hohen, heiligen See Dudh Pokhari liegt. Müde steigen wir noch ein Stück weiter um zum ersten Mal mit dem Cho Oyo einen 8000er zu sehen, doch die bangsten Blicke gelten dem unscheinbaren Gokyo Ri, der mit seinen 5360 m unser erster Gipfel sein soll.

Trekking Mount Everest-Basislager: Akklimatisation Namche Bazar

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Gleichmäßig brummen die Motoren der kleinen Twinotter und geben den Blick frei auf die Welt tief unter uns. Das Häusergewirr des Kathmandu-Tals, kunstvoll terrassierte Berge, gesprenkelt mit rot gedeckten Bauernhöfen, später tiefe Schluchten, in denen noch der Nebel hängt, Flüsse und Bäche, die im ersten Morgenlicht glitzern. Dann ein harter Ruck und die Landung in einer völlig anderen Welt. Statt stinkendem Mega-Verkehr plötzlich klare, frische Novemberluft, statt chaotischem Lärm mit einem Mal ländliche Idylle.
Wir steigen aus, atmen tief durch und starten durch ein noch verschlafenes Lukla unser Trekking hinauf ins Herz des Himalaya. Beginnen unser Weg zum Berg der Berge, dem 8848 m hohen Mount Everest. Rauch von Kochfeuern hängt in der Luft, Yaks muhen und Pferde wiehern, Ladenbesitzer reiben sich den Schlaf aus den Augen, beginnen Rucksäcke, Souvenirs und falsche Northface-Jacken in die Auslagen zu hängen.
Während die Kinder aus den umliegenden Weilern mit einem freundlichen Namaste auf den Lippen an uns vorbei zur Schule eilen, verlassen wir den Hauptort des unteren Khumbu und gehen zunächst bergab. Vorbei an terrassierten Gerstenfeldern und Weiden, dann auf breitem Weg hinab in tiefe Schluchten. Die ersten Hängebrücken werden überquert, von Schweizern massiv gebaut und doch wackelig und schwingend hoch über den reißenden Fluten des Dhud Koshi, des Milchflusses. Ihn und sein tiefes Tal begleiten wir nun ein langes Wegstück bis Monjo, wo der Sagarmatha Nationalpark beginnt.
Nach langem Anstieg durch stille Kiefernwälder erreichen wir Namche Bazar, die Hauptstadt des Khumbu und Zentrum der Sherparegion. Wie in einem Amphitheater kleben die Häuser am Hang, ein lebhaftes Konglomerat aus Hotels, Restaurants und Bars, Ausrüstungsläden und Internetcafes und bevölkert von einem internationalen Publikum aus Backpackern, braven europäischen Wandersleuten und seriösen Hochgebirgsbergsteigern. Daneben ebenso viele Träger aus all den Völkern Nepals, zahlreiche Tibeter, die mit ihren Yakkarawanen über die Pässe kommen und vielen Sherpas aus den umliegenden Dörfern, für die der Ort das Tor zur Welt ist.
Hier in Namche, einem jener klassischen Travellerziele, vermischen sich Völker und Kulturen auf angenehme Weise und jeder versucht die Annehmlichkeiten der Welt noch einmal zu genießen, bevor es in die weniger komfortablen und anspruchsvollen Hochlagen des Khumbu hinauf geht. Deshalb ist es auch wichtig, hier in Namche auf 3440 m Höhe zwei, drei Nächte zu bleiben um sich zu akklimatisieren.

Khumbu-Durchquerung mit der Besteigung des Island Peak 5/5

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Über den kleinen Ort Chukhung erreichten wir am übernächsten Tag das Basislager auf knapp 5000 Meter, ein in allen Belangen sehr windiger Platz. Über ein Zwischenlager auf 5.400 Meter gingen wir noch in der Dunkelheit die Besteigung an, zunächst über felsige Kehren. Beim ersten Morgenlicht legten wir Gurte und Steigeisen an, um dem Gletscher in schönen Schwüngen bis zur Steilwand zu folgen. Dies ist die Schlüsselstelle am Island Peak. Circa 150 Höhenmeter steiles Eis bis 35 Grad galt es am Fixseil hochzusteigen, der schmale Gipfelgrat erwies sich dagegen als gut begehbar, bis auf eine ausgesetzte Stelle um eine Wächte herum, die ein paar mutige Schritte erforderte. Und dann war es geschafft, die Ama Dablam lag direkt vor uns. Und obwohl wir auf knapp 6.200 Metern standen, führte der Blick hinauf Richtung Lhotse immer noch über 2.200 Meter Fels und Eis – was für Dimensionen der Himalaya doch zu bieten hat.

Bei all dieser landschaftlichen Schönheit und Grandiosität, ist es vor allem das Unterwegssein mit den Sherpa, das ein tiefes Empfinden und Verständnis für den Lebensraum Himalaya vermittelt. Sie haben dort erst relativ spät ihre Heimat gefunden. Vor über 500 Jahren auf der Flucht vor den Mongolen flohen sie aus Tibet in die oberen Täler des Khumbu und die südlichen Täler des Solu-Gebietes. Sherpa setzt sich zusammen aus Sher = Mensch und pa = Osten, Mensch aus dem Osten. Wahrscheinlich ist es gerade dieses Bewusstsein, selber fremd gewesen zu sein, die die besondere Aufmerksamkeit der Sherpa für ihre Gäste gefördert hat. Es erstaunt mich immer wieder mit welcher „Hingabe“ meine Begleiter mich auf den vielen Touren im Himalaya geführt haben, der tiefe Ernst und ihr gesunder Stolz, den sie über die letzten Jahrzehnte – nicht zuletzt durch die Wertschätzung durch Touristen – für ihre eigene Kultur entwickelt haben.

Khumbu-Durchquerung mit Besteigung des Pokalde Ri (5802 Meter) 4/5

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Das Gokyo-Tal querten wir auf unserem Weiterweg direkt über den zerrissenen Ngzuma-Gletscher, bei jeder Gruppe muss hier der Weg neu gefunden werden. Denn der Gletscher ist relativ schnell fließend und verändert daher seine Oberfläche ständig. Wir stiegen hinauf bis unterhalb des nächsten Passes, Cho La (5.420 Meter), den wir gleich am nächsten Morgen auf einem Schneefeld überquerten. Den Nachmittag und die Nacht verbrachten wir auf der Hochalm Dzonghla (4.800 Meter), einem Platz mit lausigen Lodges aber im schönsten Hochtal auf der gesamten Trekkingroute.

Nachdem wir uns schon mehrere Tage und Nächte immer in der 5.000 Region bewegt hatten, fiel uns unsere dritte Passüberquerung fast leicht. Auch hier querten wir vorher noch den Khumbu-Gletscher, der direkt vom Mt. Everest herunterfliest, und stiegen durch eine blockige Felsscharte zum Einschnitt des Kongma La (5.535 Meter) auf. Jetzt standen wir direkt unter der Nuptse-Wand und hatten den formschönen Makalu, unseren vierten Achttausender, vor uns.

Die Besteigung des Pokalde Ri (5.802 Meter), setzte dann schon Bergerfahrung und sicheres Gehen auf ausgesetzten Stellen voraus. Das letzte Stück vor dem Gipfel gingen wir gesichert, um ohne Bedenken die grandiose Aussicht hinaus zum Kloster Tengpoche oder hinüber zum formschönen Siebentausender Pumo Ri genießen zu können – am Fuß des Pumo Ri sahen wir dann auch den „berühmten“ Kala Pattar, mit dem Gokyo Peak sicher der beliebteste Aussichtsberg im Khumbu-Gebiet, und wir sahen von hier auch schon unser nächstes Gipfelziel, den Island Peak.

Khumbu-Durchquerung von Reino Tso nach Renjo La 3/5

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Bewundert haben wir vor allem unsere Träger, die unsere gesamt Ausrüstung, Zelte und Essen hier hoch balancierten. Der Renjo La ist wie eine Theaterbühne mit geschlossenem Vorhang. Bis kurz vor der Passhöhe sieht man gar nichts, aber dann, bei den letzten zehn Schritten, öffnet sich ein Traumpanorama, wie ich es bis dahin noch nie gesehen hatte: direkt gegenüber der Mt. Everest, mit seiner vorgelagerten Nuptse-Wand und dem Lhotse als Nachbarn, eingerahmt von markanten 6.000er Trabanten. Der Blick hinunter zum türkisblauen Gokyo-See mit dem gleichnamigen Örtchen, dahinter der mächtige Ngzuma-Gletscher und daneben der berühmte Aussichtsgipfel, Ziel aller Gokyo-Wanderer, der 5.360 Meter hohe Gokyo Peak – das ist wie die Kulisse eines großen Naturtheaters.

Von Gokyo aus wanderten wir dann am nächsten Tag weit hinauf bis ans Talende des Gokyo-Tals zum fünften See und bestiegen dort den 5.553 Meter hohen Ngzuma Tse. Am Gipfel standen wir unmittelbar der Cho Oyu-Südwand gegenüber mit Blick auf 8.202 Meter, genau gegenüber verfolgten wir den gesamten Verlauf des Ngzuma-Gletschers und in der Ferne sahen wir die Talwächter des Khumbu Thamserku und Kang Taiga – ein berauschender Aussichtsplatz.

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